Haarausfall

Haarausfall effektiv entgegenwirken

Unsere Haare prägen unser äußeres Erscheinungsbild. Volle, glänzende Haare wirken vital, jugendlich und gesund. Abnehmendes Haar oder Haarausfall können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Die Betroffenen fühlen sich nicht mehr wohl und versuchen ihr dünner werdendes Haar zu verstecken. Das Selbstbewusstsein, sowie das Selbstwertgefühl können darunter leiden. Haarausfall betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig. Sie können jedoch aktiv gegen den Haarausfall vorgehen. Die richtige Pflege der Haare ist der erste Schritt. Spezielle Shampoos und Pflegemittel können helfen den Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum wieder anzuregen. Insbesondere der Wirkstoff Koffein hat sich in der Praxis bewährt. Auch eine gesunde Ernährung und die ausreichende Aufnahme von Nährstoffen spielen eine Rolle beim Haarwachstum. Nahrungsergänzungsmittel können wichtige Vitamine und Nährstoffe wie beispielsweise Biotin liefern, die das Haarwachstum von innen heraus fördern.

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Während der Anagenphase versorgt die Haarwurzel das Haar mit Nährstoffen und das Haar wächst. Diese Phase dauert in der Regel zwischen zwei und sechs Jahren. Während des Wachstums sind die Haare besonders anfällig für Störungen.

Die Katagenphase dauert etwa zwei Wochen. In dieser Zeit erhält das Haar keine Nährstoffe mehr und die Zellteilung ist abgeschlossen. Schließlich tritt das Haar in die letzte - die Telogenphase - ein. In diesem Stadium befindet es sich in einer Ruhephase, die zwei bis vier Monate andauert. Am Ende dieser Ruhephase fällt das Haar aus und ein neuer Zyklus beginnt.

Formen von Haarausfall

In der Medizin werden unterschiedliche Formen von Haarausfall klassifiziert:

  • Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie, Alopecia androgenetica, anlagebedingter Haarausfall)
  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia Areata, Pelade)
  • Diffuser Haarausfall (diffuse Alopezie, syptomatische Alopezie)

Ursachen von Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben, wie beispielsweise genetische Veranlagung, Infektionen oder auch Nährstoffmängel.

Bei erblich bedingtem Haarausfall liegt die Ursache bereits in den Genen. Die Haarfollikel reagieren überempfindlich auf männliche Hormone. Bei dieser Veranlagung besitzen die Haarfollikel ungewöhnlich viele Rezeptoren, die die männlichen Hormone Testosteron und Dihydrotestosteron (DHT) binden können. Das DHT bewirkt, dass sich die Wachstumsphasen der Haare verkürzen und beschleunigt somit den gesamten Haarzyklus. Als Folge davon werden die Haare und Haarfollikel kontinuierlich dünner und die Haarfollikel schrumpfen.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Auch Frauen können unter erblich bedingtem Haarausfall leiden. Die Follikel reagieren besonders empfindlich auf männliche Geschlechtshormone, sogenannte Androgene. Besonders häufig betroffen sind Frauen in den Wechseljahren. Durch die hormonelle Umstellung und die vermehrte Produktion von männlichen Geschlechtshormonen schreitet der Haarausfall voran. Im Gegensatz zu den Männern entwickelt Frauen in der Regel keine kahlen Stellen. Die Haare werden lediglich dünner und die Kopfhaut wird sichtbar. Spezielle Shampoos mit dem Wirkstoff Koffein wirken direkt an der Haarwurzel und unterstützen so das Haar in der Wachstumsphase bei genetisch bedingtem Haarausfall bei Frauen.

Ursachen von diffusem Haarausfall

Bei diffusem Haarausfall dünnen die Haare meist gleichmäßig über den Kopf verteilt aus. Gründe können Krankheiten, falsche Ernährung, Eisenmangel, hormonelle Umstellungen, Medikamenteneinnahme, Strahlenbelastung oder Stress sein. Die Diagnose der genauen Ursache ist oft schwierig. Eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung können bereits Linderung verschaffen. Ist die Nährstoffaufnahme durch die Nahrung nicht gedeckt, können Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise von BIOMENTA Haut&Haar Vital wichtige Inhaltsstoffe für ein gesundes Haarwachstum liefern.

Haarausfall durch Chemotherapie

Zur Behandlung von Krebserkrankungen ist die Chemotherapie eine oft eingesetzte Behandlungsmethode. Diese Therapie soll das Wachstum von bösartigen Zellen stoppen oder die Zellen zerstören. Die eingesetzten Medikamente wirken dabei besonders stark auf Zellen, die schnell wachsen und sich häufig teilen. Dazu gehören auch die Zellen der Haarfollikel.

In den ersten Wochen der Chemotherapie verlieren die Betroffenen einen Großteil ihrer Haare. Während des Behandlungszeitraums wachsen die Haare nicht nach. Erst nachdem die Medikamente im Körper komplett abgebaut sind, wächst das Haar wieder normal nach. Das Haarwachstum beginnt in der Regel bereits wenige Wochen nach Absetzen der Medikamente. Eine dauerhafte Schädigung der Haarwurzeln durch eine Chemotherapie kommt nur in den seltensten Fällen vor.

Letzte Aktualisierung der Kategorie Haarausfall am 09.11.2018
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