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Was Sie beim Absaugen beachten müssen

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie das Absaugen so schonend wie möglich durchführen, denn Patienten empfinden beim Absaugen Schmerz, massive Atemnot und Erstickungsängste. Darüber hinaus reizt Absaugen die Schleimhäute und regt so die Schleimproduktion an. Das heißt: je häufiger abgesaugt wird, desto mehr Sekret wird produziert. Das Absaugen sollte daher nicht routinemäßig erfolgen. Das aseptische und atraumatische Arbeiten wird vorausgesetzt. Für eine gut funktionierende Absaugung benötigen Sie folgendes:


Vorteile: Hauptvorteil der geschlossenen Absaugung mit Hilfe von Absauggeräten liegt darin, dass die Beatmung des Patienten fortgeführt werden kann. Darüber hinaus hat die geschlossene Absaugung einen Hygienevorteil gegenüber offenen Absaugmethoden, wie zum Beispiel der Inkubation. Das Risiko einer nosokomialen Infektion wird deutlich gesenkt. Das Pflege- oder Krankenhauspersonal ist bei einer geschlossenen Absaugung vor Kontamination geschützt, da durch die Filter keine Bakterien oder Viren freigesetzt werden. Des Weiteren hat die geschlossene Absaugung als Vorteil, dass sie schneller und weniger aufwendig ist und dass eine geringe Müllmenge produziert wird und so wiederum Kosten gespart werden können.

Nachteile: Der abzusaugende Patient hat eine hohe Last am Tubus bzw. Trachealkanüle zu tragen und ist dadurch in seiner Bewegung eingeschränkt.

Letzte Aktualisierung der Kategorie Absaugkatheter & Zubehör am 29.12.2016