Die Nette Toilette – Hilfsbereitschaft bei Inkontinenz

Die Nette Toilette - Hilfsbereitschaft bei Inkontinenz

Öffentliche Toiletten sind rar und leider oft ungepflegt

Der Mangel an öffentlichen Toiletten stellt besonders für von Inkontinenz Betroffene ein großes Ärgernis dar. Zudem kostet die Benutzung der Toiletten oftmals Geld und häufig befinden sie sich in einem erbärmlichen Zustand. Den Gemeinden ist dieses Problem bewusst, doch oft fehlen ihnen die Mittel, um Abhilfe zu schaffen.

Kreativität und Engagement lösen das Problem

Im Jahr 2001 haben in der Stadt Aalen in Baden-Württemberg Geschäftsinhaber gemeinsam mit Gemeindevertretern das Projekt „Die nette Toilette“ entwickelt. Das Konzept ist ebenso einfach wie genial: Gastwirte und Ladenbesitzer stellen ihre Toiletten kostenlos zur Verfügung und erhalten dafür von der Gemeinde eine Aufwandsentschädigung. Zudem profitieren sie von zusätzlichen Besuchern in ihren Ladengeschäften. Ein roter Aufkleber an der Tür oder am Schaufenster weist auf die Teilnahme hin und gibt auch Auskunft darüber, ob ein Wickeltisch oder ein Behinderten-WC zur Verfügung steht. Die teilnehmenden Geschäfte werden in offizielle Listen und Prospekte eingetragen.

Verbreitung der „Netten Toiletten“ – Hilfe bei Inkontinenz per App

Inzwischen können auch Apps heruntergeladen werden, die anzeigen, wo die nächste „nette Toilette“ zu finden ist. Im gesamten Bundesgebiet haben sich bereits mehr als 200 Kommunen diesem Projekt angeschlossen. Wenn auch Sie diesen Service in Anspruch nehmen möchten oder sich an dem Projekt beteiligen wollen, finden Sie weiterführende Informationen zur „Netten Toilette“ hier.

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